• Telefonabzocke - Telefonbetrug zu spät erkannt?

    Oft bemerken Verbraucher den Telefonbetrug erst, wenn sie ihre Telefonrechnung genau unter die Lupe nehmen. Abofallen und überteuerte Mehrwertdienstleister sind unseriös, wenn Verbrauchern die entstehenden Kosten verheimlicht werden. Ist eine Aufklärung am Telefon unterlassen worden, so ist der Vertragsabschluss bzw. das Telefonabo ungültig.

    Doch diese illegalen Werbeanrufe und Telefonabzocken fallen oft gar nicht oder viel zu spät auf. Wer seine Telefonrechnung einfach zur Seite legt oder nur grob überfliegt, wird die unrechtmässigen, kleinen Geldbeträge oft gar nicht bemerken. So machen die illegalen Telefonbetrüger monatlich über Kleinstbeträge Betrugsgeschäfte im grossen Stil. 

    Konsumentenschützer sensibilisieren die Telefonopfer unseriöser Werbeanrufer: Konsumenten müssen sich unverzüglich gegen den Telefonbetrug wehren. Sonst landet das Geld endgültig auf dem ausländischen Konto der Telefonbetrüger und Werbeanrufer. 

     

    Expertentipps bei Telefonbetrug

    Verbraucherschützer raten, den zu Unrecht abgebuchten Betrag schnellstmöglich bei der Bank zurückbuchen zu lassen. Da Telefonrechnungen in der Regel über das Lastschriftverfahren eingezogen werden, ist ein Widerruf in der vorgegebenen Frist möglich. Im Normalfall werden Sie den gesamten Betrag der Telefonrechnung zurückbuchen und den rechtmässig erhobenen Teilbetrag erneut überweisen müssen.

    Zudem müssen Sie Ihrem Mobilfunkanbieter oder Festnetzanbieter mitteilen, dass es sich um eine unberechtigte Forderung eines Drittanbieters handelt. Grundsätzlich ist es legal, dass Mobilfunkanbieter und Telefonanbieter Forderungen von Drittanbieter einfordern. Doch eine Prüfung nach der Richtigkeit der Forderungen bleibt natürlich aus.

    Die unseriösen Werbeanrufer und Telefonbetrüger sitzen meist im Ausland, so dass Sie ohne juristische Unterstützung nur schwer zu erreichen sind. Selbst für Behörden ist es oft schwierig, Werbeanrufer und ausländische Telefonmarketingfirmen zu verfolgen. Expertentipp: Auf www.stalktel.ch können Sie sich dank der Rückwärtssuche über den unbekannten Werbeanrufer informieren, bevor Sie in die Betrugsfalle tappen.

     

    Bildquelle:www.fotolia.com 

1 Kommentare

  • Bruno Gioia12.03.2018 21:15:48

    Betrügerischer Partnervermittungsdienst Bei einem Parnervermittilungsdienst ist der Kontakt auf eine Natelnummer angegeben 076 205 79 69. Ruft man dort an, wird man gebeten auf die Bezahlnummern 0906 60 70 60 oder 0901 50 70 90 anzurufen. Zuerst kommt eine automatische Stimme, die informiert, dass der Dienst 3 Fr. pro Minute kostet, wenn man am Apparat bleibt. Dann wird man mit einer Operatice verbunden, die fragt, mit wem man den Kontakt herstellen möchte. Dann wird man gebeten, am Telefon zu bleiben und es wird einem angeboten, die Verbindung auf "Privat" zu stellen, womit der Kostenzähler gestoppt würde. Dann wartet man und wartet. Zwischendurch meldet sich die Operatrice wieder und sagt, alle Vermittungsleitungen seien besetzt. Grund sei der grosse Ansturm und die Begrenzung der Vermittungskapazität auf 50 Leitungen. Dann wird man gebeten, später nochmals anzurufen. Beim nächsten und übernächsten Anruf das gleiche Spiel. Bis man endlich merkt, dass es sich um einen Telefonbetrug handelt, sind dann schon 100 oder 200 Minuten Zeit vergangen. Die saftige Telefonrechnung folgt. Selbstverständlich zahlt man auch die Wartezeit. Meine Fragen: - Können Sie auf Ihrer Website oder einem andern Warndienst die betrügerischen Nummern publizieren? - Können die betrügerischenn Nummern der Swisscom gemeldet werden? - Gibt es die Möglichkeit der strafrechtlichen Verfolgung? Danke für Ihre Auskunft B. Gioia

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